Im Jahre 1665 wurde eine Mühle erbaut und mit ihr der Grundstein für das kleine Dorf Schmilka an der Elbe gelegt. Die Wasserkraft der nur wenige Meter höher gelegenen Ilmenquelle treibt das Mühlenrad seither an.
Lange Jahre stand die Mühle jedoch still. Heute ist sie dank einer aufwendigen Restaurierung im Jahr 2007 wieder voll funktionstüchtig. Betrieben wird sie allerdings nur zu Pfingsten während des Mühlenfestes, bei dem sich ein waschechter Müller beim Getreidemahlen über die Schulter schauen lässt und Einblick ins Innere der Mühle gewährt.
An allen anderen Tagen darf nur der eintreten, der über Nacht bleiben möchte. Denn dort wo anno dazumal der Müller und seine Frau lebten, ist heute ein Ferienquartier für alle, die das Außergewöhnliche suchen und schon immer mal an einem besonderen Ort schlafen wollten, der sie die Geschichte atmen lässt.